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By Hans-Rudolf Schwyzer

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80 81 TheilerB 38 setzt die Herausgabe der Collectio Ammonii Scholarum durch Theodotos "in die Zeit gegen 268" aus keinem andern Grunde, als weil er damit deren Nichterwähnung in der Vorrede Longins verständlich machen will. Vgl. o. S. 16, Anm. 4 und S. 24. Sowohl als mündliche Quelle während des Römer Aufenthaltes wie auch als schriftliche, weil Amelios etwa hundert Bücher ExoAla be ~w"V OV"VOVOIW"V (bei Plotin) verfaßt hatte (VP 3,46-47). 50 Hans-Rudolf Schwyzer Die bisher vorgebrachten Argumente gegen das Bestehen einer Collectio Scholarum des Ammonios Sakkas sind - das muß man zugeben - nur argumenta ex silentio_ Ein Argument hingegen scheint mir doch beweiskräftig: Selbst wenn es eine Collectio Ammonii Scholarum des Diadochen Theodotos oder auch des Ammonios-Schülers Theodosios gegeben haben sollte, hätte Porphyrios keine Veranlassung gehabt, ein solches Werk zu benutzen, wo er ja den Vorzug genoß, in Plotins Schule über die Ansichten des Ammonios von jenem Schüler unterrichtet zu werden, der dem Meister nach der Überzeugung des Porphyrios am treuesten nachgefolgt war.

Seine Schriften jedoch konnte er nicht benutzen, da Plotin erst 253, im wahrscheinlichen Todesjahr von Origenes, zu schreiben begann. Die Beweislast liegt bei dem, der eine Benutzung von Origenes' Schriften durch Plotin behauptet. , der Plotin die Kenntnis von Origenes' De principiis zuschreibt und eine polemische Auseinandersetzung Plot ins mit diesem Werk annimmt, gibt zu, daß solches in einer "ausführlichen vergleichenden Plotin- und Origenes-Interpretation im einzelnen nachgewiesen werden" müßte.

Jeder Platoninterpret ist ja überzeugt, den richtigen Platon wiederentdeckt zu haben. Das dürfte auch für Ammonios gelten. Jedenfalls war Plotin überzeugt, daß sowohl Ammonios wie er selber in der Nachfolge des Ammonios dies geleistet haben. Und dies gilt für die weiteren Neuplatoniker bis hinab zu Hierokles' Lehrer Plutarch von Athen, von dem Hierokles diese Darstellung übernommen haben mochte. Die erste Aussage aber, die Behauptung von der Übereinstimmung zwischen Platon und Aristoteles, mag sehr wohl auf Porphyrios zurückgehen; denn das hatte dieser nach Suidas s.

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